Aufteilung in parallele Gruppen:

Predigt, Bibelgespräch, „Lebendige Bilder“, modellierende Darstellung.

Alternativ zur Predigt treffen sich parallel verschiedene Gruppen, in denen derselbe Bibelabschnitt auf andere Weise miteinander betrachtet bzw. „erarbeitet“ wird. Bewusst werden die Gruppen nicht nach Alter eingeteilt – vielmehr darf jeder Gottesdienstteilnehmer in die Gruppe gehen, die ihn am meisten interessiert. Der Grundgedanke ist, den Teilnehmern neben dem kognitiv orientierten Vortrag (Predigt) noch andere Zugangswege zum Erschließen der biblischen Inhalte anzubieten. Das ist gewiss ungewohnt, eröffnet aber neue Perspektiven. Dem Gottesdienstleiter kommt die Aufgabe zu, dieses Angebot verschiedener Gruppen gut zu erklären und freundlich zur Teilnahme einzuladen. – Aufgepasst: Es ist sinnvoll, der dann sich abzeichnenden größten Gruppe den größten Raum (Gottesdienstsaal!) zuzuteilen – und das ist möglicherweise nicht die Gruppe „Predigt“!

Mit den Gruppenleitern ist im Vorfeld des Gottesdienstes abzusprechen, wie lange diese Phase des Gottesdienstes einzuplanen ist, damit die Inhalt bzw. die Dauer der Gruppenaktivitäten darauf abgestimmt werden kann.

Rückkehr aller Gruppen ins Plenum

Berichte (spontane kurze (!) Beiträge aus den Gruppen über Erfahrungen oder Einsichten)

Lieder

Dank- und Fürbittengebet (3-5 Personen beten jeweils kurz (!))

Dank für die Erfahrungen oder Einsichten innerhalb der Gruppen

In den weiteren Gebeten werden die weltweite Arbeit an der und die Dienste mit der Bibel ausdrücklich thematisieren: z.B. die Arbeit von Übersetzern. Völker, die die Bibel nicht in ihrer Sprache haben. Verbreitung von Bibeln, Verfügbarkeit für Menschen in allen (!?) Ländern/an allen Orten. Alphabetisierungs- und Schulungsprogramme. Verfügbarkeit und Vielfalt unserer deutschen Übersetzungen. Mobile Bibelausstellungen und Bibelmuseen. Bibelgesellschaften als Unterstützer für Gemeinden. Bibelgesprächskreise, Bibelkreise in der eigenen Gemeinde. Unser Umgang mit der Bibel. Unsere Bereitschaft (?), uns vom Wort Gottes prägen zu lassen u. unsere Willigkeit (?), das Erkannte zu tun…

Abschluss des Gottesdienstes und Öffnung des Themas (Sendung in den Alltag):

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer – je nach Alter – ein „Erinnerungsstück“ zum Weiterdenken:

Erwachsene und Jugendliche erhalten ein Buchzeichen, Lesezeichen oder einen Merkzettel mit einem bereits begonnenen Satz, den sie selbst (später zuhause) ergänzen sollen: „Die Bibel ist für mich…“  (Solche Merkzettel lassen sich einfach selbst aus bedruckten Streifen getönter Pappe herstellen.)

Jugendliche erhalten außerdem (mittels Flyer bzw. Kärtchen vom Bibellesebund) einen altersgemäßen Impuls, das eigene Bibellesen fortzusetzen mit „E 100“ (siehe http://www.e100youth.com/de/)

Kinder, die noch nicht lesen können, erhalten ein Bibel-Mini-Bilderbuch geschenkt (siehe  http://shop.bibellesebund.de/kinder/bibel-lesen/bibel-mini-bilderbucher.html)